Motto 2010

“Mir geht es gut. Deswegen kann ich teilen.“


Der Duisdorfer St. Martin besucht Kinderheim in Bulgarien 2010

 

Unseren Kindern geht es gut. Doch wissen das auch unsere Kleinen? Für viele Bonner Kinder ist es selbstverständlich. Spielzeug, Süßigkeiten und modische Kleidung im Überfluss zu haben. Aber viele Kinder in unseren Europäischen Nachbarländern kennen so ein Leben nicht. Der Duisdorfer St. Martin, Daniel Klein, und sein Team möchten in diesem Jahr mit dem Motto: „ Mir geht es gut. Deswegen kann ich teilen.“ Den Kindern der heutigen Zeit Werte vermitteln, mit Hilfe einer fast 2.000 Jahre alten Geschichte.

 

In der Martinsgeschichte werden St. Martin und sein Knappe wieder an Schulen und Kindergärten in Duisdorf erzählen. Dabei werden die Kinder wieder aktiv in die Geschichte mit einbezogen, dürfen den Bettler spielen, als Dorfbewohner den St. Martin suchen und ihn mit dem Fackelzug durch „Straßen von Tours“ begleiten. Danach gibt es natürlich wieder den Martinswecken.

 

Die uralte Idee vom Teilen liegt dem Duisdorfer St. Martin sehr am Herzen. Nachdem er in den vergangenen Jahren bereits das Motto „Zeit teilen“ und „Mobbing- Hinschauen und Handeln“ den Kindern näher gebracht hat, sollen die Kleinen in diesem Jahr nun ihren Überfluss mit armen Kindern teilen.

 

Als Partner wurde ein bulgarisches Kinderheim in der Nähe von Sofia gewonnen. Bulgarien hat, gemessen an der Bevölkerung, die höchste Rate an Heimkindern in Europa. Nicht alle Kinder dort sind Waisen, sondern viele Eltern müssen ihre Kinder aus purer Verzweiflung in ein Heim geben, weil sie sie nicht mehr ernähren können. Dort fehlt es an allem, und gute Spielsachen sind dort echter Luxus.

 

St. Martin und sein Team, alles Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Duisdorf, planen, gebrauchtes, gut erhaltenes Spielzeug persönlich nach Bulgarien in das Heim zu fahren. Die Kosten dafür gehen nicht von dem Erlös der Martinslose ab, sondern dieses Geld kommt weiterhin zu 100% den Kindern in Duisdorf zu gute. Die Reise soll kurz vor Weihnachten stattfinden.

 

„Wir nehmen nur Dinge mit, die dort wirklich gebraucht werden.“ Sagt St. Martin alias Daniel Klein. „Darunter fällt der Legostein und die Tischtennisplatte, aber auch Bettunterlagen für Bettnässer. Kuscheltiere werden nicht benötigt, sondern eher Lern- und Motorik Spiele.“ Die Duisdorfer Kinder sollen dadurch das Teilen lernen, wie in der Martinsgeschichte. Jedes Kind sollte sich von einem  Spielzeug trennen, das es nicht mehr braucht und damit einem bulgarischen Heimkind eine riesige Freude bereiten.

 

Die Spenden der Kinder werden in der Martinswoche im November beim Besuch des St. Martins an den Schulen eingesammelt. Weitere Spenden können an allen Donnerstagen an der Feuerwache 4 (Burgweiher 53) zwischen 19:30 Uhr und 21 Uhr abgegeben werden. Welche Dinge genau benötigt werden, lässt sich auf unserer Homepage – www.sanktmartin-duisdorf.de/ unter dem Link: Spendenliste nachlesen. Dort werden auch Fotos der Übergabe in Bulgarien zu sehen sein. (ub)

 

Bei Rückfragen wenden sie sich bitte an Herrn Daniel Klein. (Kontakt)


Motto 2010 (Download pdf.)


Vorläufige Kostenaufstellung der Bulgarienfahrt. Kleine Änderungen können noch wegen fehlender Sortenkurse entstehen.


Spenden:

VR-Bank Bonn eG 250,-

Kunden der VR-Bank (Mitgliederversammlung) 250,-

VAP Vöhringer GmbH 250,-

Kohlenbach und Sander 250,-

Festausschuss Oktoberfest Duisdorf 250,-

Juwelier Brand 200,-

Pastor Thomas Bergenthal 200,-

Kegelclub „Alle Nolden“ (Freunde) 200,-

Freiwillige Feuerwehr Duisdorf 200,-

Mietglieder Spielmannszug RW-Duisdrof 150,-

Anonym 150,-

Gemeinde St. Rochus 110,-

Gebr. Nußbaum Karosseriebau 100,-

Bernd Henseler 50,-

Provinzialversicherung Thamm/Vandrebrück 50,-

Wilhelmine Lübke Heim Duisdorf 30,-

Fritz Weber 100,-


Gesamtspenden: 2.790,-



Ausgaben:

Deutschland Tanken LKW 102,-

Bäckerei Schell 30,- Christstollen für die Kinder in Plovdiv

Getränke Tankstelle 17,-

Tanken Bus 65,-

Tanken LKW 106,-

320,-


Österreich

Maut LKW 48,-

Maut Bus 8,-

Tanken LKW 97,-

153,-


Ungarn

Tanken LKW 100,-

Tanken Bus 65,-

Verpflegung 15,-

Maut 30,-

Maut 12,-

222,-


Serbien

Zollgebühren 220,-

Maut 80,-

Tanken LKW/Bus 150,-

450,-


Bulgarien

Einreisegebühr 10,-

Hotel 100,- Für 6 Personen nahes des Kinderheims. 11.12.

Essen/Getränke 110,- Für 7 Personen (inkl. Dolmetscher)

Tanken LKW/Bus 175,-

Maut LKW 15,-

Einkäufe 40,- Für die Rückfahrt

Fähre 112,- Über den Grenzfluss nach Rumänien

562,-


Rumänien

Hafengebühr 11,- für die Einreise (Es gab keinen Hafen!?)

Gebühr 10,- Wofür konnte uns keiner sagen.

Hafengebühr LKW 13,-

Maut LKW/Bus 11,-

Abendessen 80,- Für 6 Personen.

Tanken LKW/Bus 150,-

Verpflegung 15,-

Maut 21,-

311,-


Ungarn

Maut 12,-

Maut 10,-

Tanken Bus 75,-

Tanken LKW 100,-

197,-


Österreich

Tanken LKW/Bus 160,-

Essen 50,-

Maut LKW 40,-

250,-


Deutschland

Tanken LKW 117,-

Tanken LKW/Bus 154,-

271,-



Gesamtausgaben: 2.736,-



54,- werden den Kindern in Duisdorf zu gute kommen.



Benzinkosten: 1.616,-

Maut : 287,-

Gebühren: 376,-

Verpflegung und Unterkunft (eine Nacht in Plovdiv): 457,- 6 Personen = 15,32 pro Person/Tag

<< zurück